Weiterbildung zum Berichte Schreiben in der Arbeitsintegration

Weiterbildung zum Berichte Schreiben in der Arbeitsintegration

Auftrag

Die Personalverantwortliche der Stiftung Impuls kam mit dem Anliegen zu uns, ihren Teams das Schreiben von Berichten zu erleichtern. Die Stiftung ist im Bereich der Arbeitsintegration von Klienten in den ersten wie auch in den zweiten Arbeitsmarkt tätig und muss sowohl an zuweisende RAV-Stellen als auch an die IV rapportieren. Daher muss ihr Berichtswesen hohen Anforderungen entsprechen.

Voraussetzungen

Die Stiftung Impuls hat ein vereinheitlichtes internes Berichtswesen, was für die Weiterbildung bedeutete, dass alle Teilnehmer trotz der unterschiedlichen Aufträge dieselben Dokumente kannten. Sie haben  allerdings unterschiedliche Zielgruppen: während die Jobcoaches für den ersten Arbeitsmarkt an das RAV berichten und darum eher ressourcenorientiert arbeiten, müssen die Jobcoaches für den zweiten Arbeitsmarkt an die IV rapportieren und sind darum eher defizitorientiert. Dies verlangt eine unterschiedliche Ausrichtung der Berichtsinhalte und eine andere Wortwahl in der Beschreibung der Klienten und deren Fortschritte.

In der Weiterbildung wurden diese Unterschiede eingängig diskutiert. Die Personalverantwortliche entschied sich für zwei Halbtagesseminare, damit dazwischen das Gelernte umgesetzt werden konnte und auftretende Fragen in das nächste Seminar eingebaut werden konnten.

Umsetzung

Im ersten Halbtagesseminar gingen wir auf allgemeine Aspekte des Berichtswesens ein und darauf, was inhaltlich und sprachlich relevant ist. Dabei konnten die Teilnehmer ihre zahlreichen Fragen stellen und Unsicherheiten klären, denn nicht nur die unterschiedlichen Institutionen RAV und IV verlangen unterschiedliche Berichte, sondern teilweise auch die einzelnen Ansprechpersonen. Wir gingen konkret darauf ein, was es bedeutet, in einem komplexen Umfeld wie der Arbeitsintegration, wo Behörden, Institutionen, Individuen und Familien zusammenkommen, sachlich und strukturiert zu informieren. Diese Erkenntnis konnten die Teilnehmer dann in ihren Arbeitsalltag mitnehmen und umsetzen.

Im zweiten Halbtagesseminar wurden die Erfahrungen dann besprochen und konkrete Fragen geklärt. Zudem bearbeiteten wir fallbezogene Übungen, um das Auge zu schärfen. Damit erhielten die Teilnehmer das notwendige Werkzeug, um selbst eigene und fremde Berichte beurteilen, überarbeiten und verbessern zu können.

Weiterführende Informationen finden Sie hier: Berichtswesen im Massnahmenvollzug

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